Warum diese Website?

 Zum ersten mal da? Ein detaillierter Beschrieb findet man hier.

Das muss man gesehen haben: Anlagenvideos

Ab und zu reingucken? Bilder sagen mehr als Worte! In der Bildergallerie ist sämtliches Bauen und Besuchen von bahn-relevanten Ausstellungen und Anlässen bis 2014 fotodokumentiert! Bilder nach 2014 sind und werden in den einzelnen Blogs direkt integriert.

Gleisbau im Bahnhofsvorfeld und die lieben Weichenantriebe….

Es wird zügig weitergebaut: Im Bahnhofsvorfeld werden die Gleise gelegt, Stromkabel angelötet und Weichenantriebe verbaut. Hier eine kurze übersicht:

Bevor gebaut wird: eine Testfahrt muss immer sein!  🙂   – wenn auch die Fahrstrasse noch mit Handstellantrieben geschaltet werden muss.

Oben ist die geschwungene Kurve (rechte Bildmitte) ins Industriewerk (über dem Hafen) noch provisorisch verlegt. Hier ein Bild wie die Woodland-Korkböschungen (4mm) mit einer sanften Steigung verlegt werden:

Die Modulübergänge sind nicht immer auf Anhieb sauber – va. die obere Schiene auf dem Bild musste noch nachjustiert werden (ein Stück Karton unter dem Kork hat geholfen.

So sieht die Trasse (Bildmitte oben) aus, nachdem die Gleise verlegt wurden.

Im sichtbaren Bereich (Bahnhof) kommen Servoantriebe zum Einsatz:

…und die Kabel schön angelötet…nix geschraubt da elektr. Verluste….

sieht doch sauber aus – oder?

 

Im versteckten Bereich („Bahnhofsvorfeld im Tunnel“) die klassischen K-Gleis Antriebe 7549 (alte und neue Generation -> einfach der der die Weiche gerade stellen mag).  

Z.T. stellten die Antriebe nicht mehr zurück – da gibt es genug Themen in Diskussionsforen. Meine Theorie: Statt umkabeln/umlöten habe ich ein Stiftchen eingebaut [unten im Bild im geöffneten Antrieb ganz links diagonal von oben links nach unten rechts über der linken Spule], damit die Spule aus der Endposition heraus wieder Kraft hat zurückzustellen. Läuft perfekt mit alten K83-Decodern!

Jedoch: Die „neue“ Bogenweiche Märklin 2268 braucht einen angesteckten Weichenantrieb (ebenfalls 7549). Wenn dieser – ohne Unterflur – angesteckt wird (benutze ich so im Verdeckten Bereich) bleiben meine HAG-Loks hängen (mit 2 verschiedenen Modellen getestet). Auf der Innenseite der Bogenweiche hats keinen Platz für den Antrieb. Also wie Lösen? Statt Unterflurmontage habe ich die Antriebe 180° gedreht und „kopfüber“ eingebaut:

Dies geht, wenn man die entsprechende Form ausfräst (ein Kohlepapier mit Testmontage hilft zum Überprüfen, ob man das Loch überall genug tief „ausgenommen“ hat – ähnlich wie beim Zahnarzt wenn ein Loch im Zahn „gestopft“ wird). Siehe Fotos.

Damit man die Antriebe – trotz verkehrter Montage – schalten kann, hilft es, wenn man von unten her an den Schieber des Antriebes kommt. Da hilft ein Trichterförmiges Loch: Klein, aber man kommt mit erwachsenen Fingern hin.

Noch eine Anmerkung: Falls beim ESU SwitchPilot die Ausgänge 5+6 benutzt werden (Sind Servo Ausgänge analog zum ESU SwitchPilot Servo) wird keine Meldung über die Weichenstellung gesandt. Habe mich nicht so beliebt gemacht im ESU-Forum darüber.

Noch kurz zu den Segmentübergängen: Die müssen passgenau sein. Nicht nur in der Länge sondern auch in der Höhe. Noch ist kein Segment 3 vorhanden, darum genügt vorerst mal, wenn die Gleise sauber abgefräst sind. Achtung beim Anlösten der Gleislaschen auf die Schrauben, dass es keinen Kurzschluss mit dem Mittelleiter gibt (Bei K-Gleisen ist bekanntlich ja die Stromübertragung unter den Schwellen geführt)

Als nächstes sind weitere Testfahrten mit minimalster Fahrgeschwindigkeit geplant. Nicht nur, dass keine Lok hängenbleibt sondern auch keine stehenbleibt. Es ist bekannt, dass schlanke DKWs und die alten Schlanken Weichen (mit stellbarem Herzstück) ihre Tücken haben. Daran muss als nächstes „gefeilt“ werden!

 

 

 

Strasse gefällig? Bitte sehr!

Änderung an den Plänen in einem Wasserfall-Projekt, das bereits im Bau ist ist nie gut. Aber dennoch:  Bauen generiert neue Ideen! Nach dem (unten in Bildmitte) der Bahnhof ein 7. Gleis erhalten hat für Abstellen von kurzen Bauzügen wurde der Umschlagsplatz (graue Fläche in Bildmitte nach rechts über dre Mauer) enger. Das rote Gebäude (Landi Güterschuppen) musste etwas zur Seite rücken. Um diesen Platz schaffen zu können, wurde die Trafostation zur Schnellfahrstrecke (oben links im Bild) verschoben. Macht auch viel mehr Sinn – denn neben einem Gaskessel (bestehend/nicht verschoben) wäre wohl ein elektr. Unterwerk eher Riskant und daher unrealistisch.

Nicht nur Gleise waren dazugekommen: Wie gut quer in Bildmitte ersichtlich ist neue eine Strasse in den Hang gebaut. Die Strecke wird nur in eine Richtung befahren (von links nach rechts) – also was vorher vorher im Berg verlief. Diese Strecke ist Teil der Wendeschleife für die Strassenfahrzeuge im rechten Anlagenrand. Bisher mündete der sichtbare Teil der Strasse unter der Brücke in den Berg (ganz links halbe höhe im Bild unter dem ICE-Triebkopf). Neu ist eine Dreieck-Kreuzung geplant und die Autos fahren „unter der Brücke“ hervor nachdem sie sichtbar auf dem neuen Strassenstück rechts im Berg verschwunden sind und in einem der 8 Parkplätze geparkt waren.

Neu resultiert eine weitere kleine Herausforderung: Die Schnellfahrstrecke ist als Ring ausgelegt. Damit die Züge wieder runterfahren können, müssen sie gewendet werden. Dies passiert über eine Wendeschleife (1-spurige Trasse oben in Bildmitte) mit sehr engen Radien im verdeckten Bereich. Deshalb ist der Tunnelausgang (mit weissem Hintergrund in oberer Bildmitte rechts) recht weit in die Anlage „herausgezogen“. Das Tunnelportal wird mit einer Galerie gerechtfertigt und schlussendlich mit Felsen kaschiert, was einen plausiblen Eindruck machen könnte. In der Galerie ist der Gleisradius enger als die Aussenmauern. Dies ist bewusst so gewollt, damit – wie erwähnt – die engen Radien (R1) verborgen bleiben. Einziges Restrisiko: Die Übergangskalotten zwischen den Wagen werden sichtbar sein bei jedem Wagen, der aus dem Tunnelportal herausrollt (dort wo momentan die dunkelrote Diesellok im Bild platziert ist).

Nun heisst es: Spanten ansägen, damit das Strassentrassee auch seinen Platz kriegt. die „alten“ Durchfahrten in den Spanten im Verdeckten lassen wir mal stehen – diese gute Erinnerung an die alte geplante Vergangenheit schmerzt ja nicht 🙂  [ausser dem Perfektionsmus]

Nun ist auch das Bahnhofsvorfeld sowie Zufahrt  zum Kieswerk im Segment 1 fertig gelegt (s. Foto), die Weichen können an die Decoder angeschlossen werden sowie die Stromversorgung an die Gleise verdrahtet werden. Rückmeldekontakte sind auch vorhanden – werden später ebenfalls verdrahtet. 

Oben die Fotos: Sicht aus der Vogelperspektive (Strassentrasse noch nicht ausgesägt).