Autoren: Homo Modellis und ChatGPT 🙂
Eigentlich war alles klar: Die obere Ebenen-Trasse war für K-Gleis konzipiert.
Doch dann lag plötzlich C-Gleis auf dem Arbeitstisch – und wie es sich für dynamische Modellbauer gehört, heißt das: Alles nochmal von vorn. Denn kaum wechselt man das Gleissystem, melden sich Statik, Optik und Realität zur Dienstbesprechung.
Unerwarteter Neuzugang: Die Laser-Cut-Stahlbrücke
Noch besser: Eine hübsche neue Stahlbrücke (in Karton, aber bitte nicht verraten) kam ins Sortiment.
Damit war klar: Die Geometrie muss anyway angepasst werden – spätestens als die Erkenntnis auf dem Plan stand: „Keine Brücken in Kurven!“
Also ja… nicht ganz. Man kann es minimieren – aber verhindern lässt es sich meist nicht, weil der Platz ja „aus mir nicht bekannten Gründen“ endlich ist.
Der Bach unter der Steinbogenbrücke – modelliert für Profis, die später nicht mehr rankommen
Unter einer frisch erstandenen zweigleisigen Steinbogenbrücke tat sich ein Loch auf – ein Bachbett musste her.
Und zwar herausnehmbar, denn sobald die Brücke sitzt, erreicht kein Werkzeug diese Region mehr.
Materialwahl des Bastlers:
✔ Holzplatte
✔ Styropor
✔ Gipsbinden
Ergebnis: Landschaftsmodul zum Herausnehmen – perfekt für spätere Reparaturmomente, oder fürs Hochheben, um Besuchern zu beweisen, wie genial man war.
Gleisstudien: 15 Versuche und ein tiefer Seufzer
Der eigentliche Spaß begann beim Ausrichten der Gleistrassen.
Vor allem die S-Kurve verlangte diplomatische Feinarbeit: etwa 15 Stellversuche, bis die Brücke ohne Pfeiler auf der Straße stand.
Erst danach war das Urteil: „So bleibt es – jetzt gefällt es mir.“
C trifft K – der Systemwechsel, der eigentlich nicht vorgesehen war
Auch wenn die Strecke nun aus C-Gleis besteht, sollte die Stahlbrücke weiterhin mit K-Gleis befahren werden.
Warum? Weil Schotter realistisch aussieht – und wir Modellbahner sind schließlich Ästheten!
Zauberteil des Projekts: Fleischmann 6437
Diese „Gleissystem-Wechsel-Laschen“ verbinden C und K friedlich miteinander.
Einzig zu beachten: C-Gleis ist exakt 5 mm höher → also braucht es etwas Nivellierung, damit auch empfindliche Diva-Fahrzeuge wie Churchill- oder Giruno-Züge nicht bocken.
Kurvenradien: R1 ist von hinten hässlich, aber wir schauen ja vorne hin
Der hintere Anlagenrand ist der natürliche Ort für:
-
R1-Radien
-
„Sieht man sowieso nicht“-Momente
Denn ja: Bei langen Wagen hängt das Gleis sichtbar unter dem Wagen hervor – aber nur hinten.
Vorne dürfen Züge dank größerer Radien elegant erscheinen und der Betrachter auf der Kurvenaußenseite darf denken: „Wow, das sieht ja realistisch aus!“
Theorie-Check: NEM 113 – ideal, wenn man Flexgleis hat
Ein kurzer Blick auf Normen:
Eigentlich bräuchte es einen Übergangsbogen in die Kurve (NEM 113 sagt hallo).
Mit Flexgleis wäre das perfekt umsetzbar – nur schade, dass C-Gleis eher „Flex…ästhetische Einschränkung“ besitzt.
Praxistest mit anspruchsvollen Fahrzeugen
Probezüge durften anrücken:
-
Roco IC2020-Wagen
-
Märklin Churchill
-
Märklin Giruno
Diese Kandidaten sind die Härtefalltest-Abteilung.
Sie akzeptieren nur halbe Millimeter an Toleranz. Aber wenn alles sauber nivelliert ist → läuft.
Wie geht’s weiter? Beton, Baby!
Die korrigierte S-Trasse führt über eine Straße – und Straßen verlangen nach einer Brücke.
Da Stahl und Stein schon verbaut wurden, darf es diesmal modern sein: eine Betonbrücke.
Dabei muss man nur nach Stettbach schauen (danke, Streetview):
Betonbrücken mit Kurven sind nicht nur erlaubt – sie wirken sogar richtig plausibel.
Fazit – Modellbau in Kurzform
Man plant etwas.
Dann ändert sich ein Teil.
Dann verschiebt sich alles.
Am Ende sieht es besser aus – und man behauptet souverän, genau so sei es immer gewollt gewesen.
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Für die oberste Gleisebene wurde das C-Gleis gewählt, obwohl die Planung und Trassen fürs K-Gleis waren. Ebenfalls war die (jetzt Stahl)Brücke (aus Karton) neu in die Auswahl gekommen. Daher musste die Gleisgeometrie sowieso angepasst werden (Auslöser war: Keine Brücken mit Kurven!). Aber ganz verhindern lässt es sich nicht.
Ferner musste unter der günstig erworbenen (2-gleisigen) Steinbogenbrücke neben der Strasse noch ein (herausnehmbares) Bach/Bett modelliert werden. Wenn die Brücke steht, kommt man nicht mehr hin.
Was die Strasse betrifft: Die Autos kommen unscheinbar unter der Brücke/Parkplatz hervor, da die Strasse ja über den Anlagenrand hinausgeht….

So sieht es doch – auch wenn nicht fertig – schon mal nach was aus – hier beschreibe ich die Schritte dazu

Das Loch unter der Brücke neben der Strasse möchte gefüllt werden….

Montage der Träger

Erster Versuch: Abnehmbares modelliertes Landschaftstück mit Bach (Holzplatte, Styorpor, Gipsbinden)




Dann beginnt die erste Begasung


Eine Stahlbrücke muss her
In unmittelbarer Nähe gibt es im Vorbild eine Stahlbrücke. Diese hat mich fasziniert und glücklicherweise gibt’s die im Modell auch.




… also musste die die Stahlbrücke aus Karton mal auch gebaut werden….






Ecke ab für die R1-Bogenbrücke. NB: musste lange mit der Gleisgeometrie proben (ca. 15 Versuche!) bis sie mir gefallen hat und kein Brückenpfeiler auf die Strasse kommen muss…Siehe hier meine Planungen:


nach Planen und Probieren musste die für K-Gleis gedachte Trasse angepsast werden…..



Da nicht wie geplant mit K-Gleisen, sondern mit C-Gleisen gebaut wird, muss die Trasse (S-förmige Gleisführung in Bildmitte) – sowie Spantendurchgänge – leicht korrigiert werden 🙁

Irgendwie so sollte die C-Gleis-Geometrie für die Wendeschlaufe stimmen. Rechts über der Strasse kommt noch die Noch-Stahlbrücke (aus Laser-Cut-Karton) hin…s.u…

Trotz C-Gleis soll die Stahbrücke mit K-Gleis sein (Gleis-Schotter eher weniger realistisch)

Vorne längere Rechts- Kurve nahe des Betrachtes (der auf die Kurvenaussenseite der Züge schaut), hinten engere (Links)Kurve



Die Verbindungen sind von Fleischmann für den Übergang zwischen deren Geissystemen. Ein Übergangsstück von Märklin hätte hier keinen Platz.

Übergang C- zu K-Gleis: Die „Gleissystem-Wechsel-Laschen“ Fleischmann 6437 ist das Geheimnis. Natürlich kann man noch nivilieren: Höhenunterschied der Gleise ist exkat 5mm.

R1….sieht vom hinteren Anlagenrand scheusslich aus….bei langen Wagen hängt unten die Schiene sichtbar raus …aber von dieser Seite schaut man ja nicht hin.
…von der Innenseite (Betrachterseite) ists nicht so schlimm….. auch die in den R1-Kurven freistehenden Wagenübergänge wird man nicht wahrnehmen:

R4 ….da hängt das Gleis nicht so weit unter dem Wagen raus…. im Tunnel hinten oben ist R2, dann drin R1. Also Übergang…


Bild oben: wie hier von rechts: Gerade-R2-R1
https://morop.eu/downloads/nem/de/nem113_d.pdf
NEM113: Übergangsbogen in die Kurve…das wäre ideal…geht mit Flexgleis…
Hier noch Sicht mit IC2020-Wagen von Roco:





Wenn der Zug in die Kurve fährt, „drehen“ sich die Drehgestelle verhältnismässig langsam in die Kurve rein., Wenn man aus der Geraden direkt in R1 geht „hauts“ härter auf die Drehgestelle
Das hier ist für dortige Abonnenten auch zu empfehlen
https://www.modelrailroadacademy.com/video/working-with-curved-easements-018660
bei mir müssen alle Fahrzeuge gehen…auch der „überbreite“ Churchill und Giruno von Märklin….

Vorsicht unüblicher Überhang in der Kurve:)

So lässt es sich wiederum anschauen…



auch über meine Wende Schlaufe für die schnellfahrstrecke
Dass sie meine anspruchsvollsten Drehgestelle. 1/2 mm nivellieren und es geht.

Wie gehts weiter? Die korrigierte (weisse) S-förmige Trasse ist über einer Strasse -> Somit muss eine Brücke gebaut werden. Hier lieber eine moderne Betonbrücke, dort macht man eher Kurven wie bspw. hier die Screenshots von Google Streetview (nördlich des Bahnhofs Stettbach):



Nun muss noch an den Trassen gefeilt, nivilert und gesägt werden- ebenfalls der Brückenkopf zur Stahlbrücke













Oh nein! Die Trasse geht ja hoch und runter! Hallo zusammen, vielen Dank für eure Karte! Wir erwiesen das gerne hiermit elektronisch, was natürlich ein bisschen schade ist, wäre es aber momentan schlichtweg nicht anderst hinkriegen. Hoffe das wir nächstes Jahr ein bisschen mehr miteinander machen können. Euch auch schöne und hoffentlich erholsame Festtage!Somit musste ich bei seitig eines entspannten Überganges eine Leiste von 5 mm Höhe zurück bauen. Der Träger für die Trasse runter ist noch o. k. Zwei Schritte vorwärts, ein Schritt zurück!















