Von C-Gleis, K-Gleis und der Brückenfrage: Wenn die Oberwelt komplizierter wird als gedacht

Autoren: Homo Modellis und ChatGPT 🙂

Eigentlich war alles klar: Die obere Ebenen-Trasse war für K-Gleis konzipiert.
Doch dann lag plötzlich C-Gleis auf dem Arbeitstisch – und wie es sich für dynamische Modellbauer gehört, heißt das: Alles nochmal von vorn. Denn kaum wechselt man das Gleissystem, melden sich Statik, Optik und Realität zur Dienstbesprechung.

Unerwarteter Neuzugang: Die Laser-Cut-Stahlbrücke

Noch besser: Eine hübsche neue Stahlbrücke (in Karton, aber bitte nicht verraten) kam ins Sortiment.
Damit war klar: Die Geometrie muss anyway angepasst werden – spätestens als die Erkenntnis auf dem Plan stand: „Keine Brücken in Kurven!“ 
Also ja… nicht ganz. Man kann es minimieren – aber verhindern lässt es sich meist nicht, weil der Platz ja „aus mir nicht bekannten Gründen“ endlich ist.

Der Bach unter der Steinbogenbrücke – modelliert für Profis, die später nicht mehr rankommen

Unter einer frisch erstandenen zweigleisigen Steinbogenbrücke tat sich ein Loch auf – ein Bachbett musste her.
Und zwar herausnehmbar, denn sobald die Brücke sitzt, erreicht kein Werkzeug diese Region mehr.

Materialwahl des Bastlers:

✔ Holzplatte
✔ Styropor
✔ Gipsbinden

Ergebnis: Landschaftsmodul zum Herausnehmen – perfekt für spätere Reparaturmomente, oder fürs Hochheben, um Besuchern zu beweisen, wie genial man war.

Gleisstudien: 15 Versuche und ein tiefer Seufzer

Der eigentliche Spaß begann beim Ausrichten der Gleistrassen.
Vor allem die S-Kurve verlangte diplomatische Feinarbeit: etwa 15 Stellversuche, bis die Brücke ohne Pfeiler auf der Straße stand.

Erst danach war das Urteil: „So bleibt es – jetzt gefällt es mir.“

C trifft K – der Systemwechsel, der eigentlich nicht vorgesehen war

Auch wenn die Strecke nun aus C-Gleis besteht, sollte die Stahlbrücke weiterhin mit K-Gleis befahren werden.
Warum? Weil Schotter realistisch aussieht – und wir Modellbahner sind schließlich Ästheten!

Zauberteil des Projekts: Fleischmann 6437
Diese „Gleissystem-Wechsel-Laschen“ verbinden C und K friedlich miteinander.
Einzig zu beachten: C-Gleis ist exakt 5 mm höher → also braucht es etwas Nivellierung, damit auch empfindliche Diva-Fahrzeuge wie Churchill- oder Giruno-Züge nicht bocken.

Kurvenradien: R1 ist von hinten hässlich, aber wir schauen ja vorne hin

Der hintere Anlagenrand ist der natürliche Ort für:

  • R1-Radien

  • „Sieht man sowieso nicht“-Momente

Denn ja: Bei langen Wagen hängt das Gleis sichtbar unter dem Wagen hervor – aber nur hinten.
Vorne dürfen Züge dank größerer Radien elegant erscheinen und der Betrachter auf der Kurvenaußenseite darf denken: „Wow, das sieht ja realistisch aus!“

Theorie-Check: NEM 113 – ideal, wenn man Flexgleis hat

Ein kurzer Blick auf Normen:
Eigentlich bräuchte es einen Übergangsbogen in die Kurve (NEM 113 sagt hallo).
Mit Flexgleis wäre das perfekt umsetzbar – nur schade, dass C-Gleis eher „Flex…ästhetische Einschränkung“ besitzt.

Praxistest mit anspruchsvollen Fahrzeugen

Probezüge durften anrücken:

  • Roco IC2020-Wagen

  • Märklin Churchill

  • Märklin Giruno

Diese Kandidaten sind die Härtefalltest-Abteilung.
Sie akzeptieren nur halbe Millimeter an Toleranz. Aber wenn alles sauber nivelliert ist → läuft.

Wie geht’s weiter? Beton, Baby!

Die korrigierte S-Trasse führt über eine Straße – und Straßen verlangen nach einer Brücke.
Da Stahl und Stein schon verbaut wurden, darf es diesmal modern sein: eine Betonbrücke.

Dabei muss man nur nach Stettbach schauen (danke, Streetview):
Betonbrücken mit Kurven sind nicht nur erlaubt – sie wirken sogar richtig plausibel.


Fazit – Modellbau in Kurzform

Man plant etwas.
Dann ändert sich ein Teil.
Dann verschiebt sich alles.

Am Ende sieht es besser aus – und man behauptet souverän, genau so sei es immer gewollt gewesen.

—————-

Für die oberste Gleisebene wurde das C-Gleis gewählt, obwohl die Planung und Trassen fürs K-Gleis waren. Ebenfalls war die (jetzt Stahl)Brücke (aus Karton) neu in die Auswahl gekommen. Daher musste die Gleisgeometrie sowieso angepasst werden (Auslöser war: Keine Brücken mit Kurven!). Aber ganz verhindern lässt es sich nicht.

Ferner musste unter der günstig erworbenen (2-gleisigen) Steinbogenbrücke neben der Strasse noch ein (herausnehmbares) Bach/Bett modelliert werden. Wenn die Brücke steht, kommt man nicht mehr hin.

Was die Strasse betrifft: Die Autos kommen unscheinbar unter der Brücke/Parkplatz hervor, da  die Strasse ja über den Anlagenrand hinausgeht…. 

 

 

So sieht es doch – auch wenn nicht fertig – schon mal nach was aus – hier beschreibe ich die Schritte dazu

Das Loch unter der Brücke neben der Strasse möchte gefüllt werden….

Montage der Träger

Erster Versuch: Abnehmbares modelliertes Landschaftstück mit Bach (Holzplatte, Styorpor, Gipsbinden)

Die Modellierung von Bachbett und danebenliegende Wiese ist finalisiert
Dieses kleine Landschafts Stück wird angemalt
Eine erste Stellprobe mit dem eingesetzten Landschafts Stück im aktuellen Zustand
Mein Junior hat die Steine rein geklebt

Dann beginnt die erste Begasung

 Unter den üblichen Gräsern gibt’s hier ein bisschen gelbliche Grae
Mit Kontaktkleber hält es besser

Eine Stahlbrücke muss her

In unmittelbarer Nähe gibt es im Vorbild eine Stahlbrücke. Diese hat mich fasziniert und glücklicherweise gibt’s die im Modell auch.

Die ehemalige Kassenbrücke wurde vor einigen Jahren notiert
Am Anfang sieht man gut die Steinen, Rundbögen und Brückenkopf
Am Ende, in diesem Fall südlich kommt nach der Brücke ein Tunnel. Hier rechts im Bild
Auch der Brückenkopf für die Stahlträgerbrücke ist imposant

… also musste die die Stahlbrücke aus Karton mal auch gebaut werden….

Finalisiert ist sie noch nicht aber macht schon mal einen guten Eindruck
Stellprobe mit einem Bauzug und Märklin K- Gleis
Stellprobe auf die Anlage
Bin mir nicht sicher, ob man das auch Vorflut Brücke nennt? Müsste Analogie beim Vorbild am Rande der Stahlträgerbrücke sein.
Damit es passt musste bei der spannte ein bisschen Holz raus gesägt werden
Mal ein erster Versuch, so wie man’s im Vorbild kennt? Zum Glück hat mich jemand der Aussteller auf der Messe in Friedrichshafen darauf hingewiesen, dass man erst eine Steinboden, dann eine Stahlträgerbrücke bauen soll, wie es im Vorbild ist.

Ecke ab für die R1-Bogenbrücke. NB: musste lange mit der Gleisgeometrie proben (ca. 15 Versuche!) bis sie mir gefallen hat und kein Brückenpfeiler auf die Strasse kommen muss…Siehe hier meine Planungen:

Mit WIN Track geplant aber irgendwie war die Geometrie in in der Realität ein bisschen anders…keine Ahnung warum. Beim K- Gleis hat die Planung immer zuverlässig funktioniert.
Die Geometrie ist jetzt mit dem C – Gleis ein bisschen anderst, als mit dem K – Gleis damals geplant und die Tasse verbaut

nach Planen und Probieren musste die für K-Gleis gedachte Trasse angepsast werden…..

Der Hang oder besser gesagt, die spätere Felswand ist als Folge davon auch weniger steil, dass ich positiv auf die darunter liegende Strasse auswirkt
Die Radien, die der Besucher von aussen sieht, sind grösser als diejenigen die den Betrachter den Zug von der Kurveninnenseite anschauen lassen. So sieht man die Haushängenden Wagenübergänge nicht.
Hier mal eine Gesamt. Das unbehandelte Sperrholz oben ist der Landschafts Übergang für das später darauf stehende Winter/Skigebiet.

Da nicht wie geplant mit K-Gleisen, sondern mit C-Gleisen gebaut wird, muss die Trasse (S-förmige Gleisführung in Bildmitte) – sowie Spantendurchgänge – leicht korrigiert werden 🙁

Wie gesagt, die Gleis mit Remus passen im Vordergrund unten im Bild nicht mehr sichtbar die weiche für die Wände. Schlaufe über die Brücken und durch den Tunnel. linker Hand geht dann die Schnellfahrstrecke in eine Rechtskurve.Und rechts über den Haufen auf einer Brücke weiter.

Irgendwie so sollte die C-Gleis-Geometrie für die Wendeschlaufe stimmen. Rechts über der Strasse kommt noch die Noch-Stahlbrücke (aus Laser-Cut-Karton) hin…s.u…

Immer wieder probieren. Ob das wirklich gut kommt? Der Gleisübergang ist unter weiter beschrieben von C – Gleis in der Kurve auf das gerade K – Gleis auf der Stahlträgerbrücke, Korrektur: Kartonbrücke…

Trotz C-Gleis soll die Stahbrücke mit K-Gleis sein (Gleis-Schotter eher weniger realistisch)

Vorne längere Rechts- Kurve nahe des Betrachtes (der auf die Kurvenaussenseite der Züge schaut), hinten engere (Links)Kurve

Hier sieht man den Gleisübergang sehr gut von oben

Die Verbindungen sind von Fleischmann für den Übergang zwischen deren Geissystemen. Ein Übergangsstück von Märklin hätte hier keinen Platz.

Der Höhenunterschied der Gleise muss natürlich kompensiert werden

Übergang C- zu K-Gleis: Die „Gleissystem-Wechsel-Laschen“ Fleischmann 6437 ist das Geheimnis. Natürlich kann man noch nivilieren: Höhenunterschied der Gleise ist exkat 5mm.

Hier ein langer Wagen. Der Überhang lässt sich nicht vermeiden. Irgendwo muss auf dieser Ebene die Wände Schleife hin.da der Betrachter von der Kufenaussenseite her schaut, geht der Radius von R1 zu R2 und dann gleich zu R4. Den engen Radius versuche ich dann, mit einer kleinen Galerie zu kaschieren.

R1….sieht vom hinteren Anlagenrand scheusslich aus….bei langen Wagen hängt unten die Schiene sichtbar raus …aber von dieser Seite schaut man ja nicht hin.

…von der Innenseite (Betrachterseite) ists nicht so schlimm….. auch die in den R1-Kurven freistehenden Wagenübergänge wird man nicht wahrnehmen:

 

Diese Radius ist enger, R1. Man betrachtet Züge aus dem kurveninneren Stört etwas weniger.


R4 ….da hängt das Gleis nicht so weit unter dem Wagen raus…. im Tunnel hinten oben ist R2, dann drin R1. Also Übergang…

 

Hier ist der Wagen auf R4. Schon eher optisch ertragbar.
Übergang von der gerade zu R2 zu R1

Bild oben: wie hier von rechts: Gerade-R2-R1

https://morop.eu/downloads/nem/de/nem113_d.pdf
NEM113: Übergangsbogen in die Kurve…das wäre ideal…geht mit Flexgleis…

 

Hier noch Sicht mit IC2020-Wagen von Roco:

Auch andere längere Wagen mussten hinhalten
Irgendwie trotzdem nicht ganz perfekt, aber eine andere Lösung habe ich
Ein bisschen wagen Übergang sieben halt trotzdem
Ob das wohl o. k. ist so?
Die Wagen schlängeln sich schön durch, die Radin erinnern, aber eher alleine Strassenbahn…

Wenn der Zug in die Kurve fährt, „drehen“ sich die Drehgestelle verhältnismässig langsam in die Kurve rein., Wenn man aus der Geraden direkt in R1 geht „hauts“ härter auf die Drehgestelle

Das hier ist für dortige Abonnenten auch zu empfehlen
https://www.modelrailroadacademy.com/video/working-with-curved-easements-018660


bei mir müssen alle Fahrzeuge gehen…auch der „überbreite“ Churchill und Giruno von Märklin….

 

Vorsicht unüblicher Überhang in der Kurve:)

So lässt es sich wiederum anschauen…

Und hier im Tor beim Übergang in die Wände laufe
Hier im Tunnel auf der doppelspurigen Schnellfahrstrecke, die dann oben weitergeht
Hier ist es egal wie ein die Kurve ist, solange die Züge nicht in Gleisen. Der Betrachter sieht ja nicht von aussen, da alles im Tunnel sein wird.


auch über meine Wende Schlaufe für die schnellfahrstrecke

 

Dass sie meine anspruchsvollsten Drehgestelle. 1/2 mm nivellieren und es geht.

Wie gehts weiter? Die korrigierte (weisse) S-förmige Trasse ist über einer Strasse -> Somit muss eine Brücke gebaut werden. Hier lieber eine moderne Betonbrücke, dort macht man eher Kurven wie bspw. hier die Screenshots von Google Streetview (nördlich des Bahnhofs Stettbach):

Bild einer Betonbrücke. Wo muss ich beim oben genannten R4, welcher über die Strasse hängt, eine ähnliche Brücke bauen als Selbstbau

Nun muss noch an den Trassen gefeilt, nivilert und gesägt werden- ebenfalls der Brückenkopf zur Stahlbrücke

Die Terrasse reduzieren wir auf das nötigste, so dass die Statik noch, hält aber die Züge sich noch warten lassen. Unterwegs auf der
Lustige geometrische Formen sind das Resultat
Hier nochmals eine Übersicht. Im Tunnel wurden die Löcher zwischen den Gleisen gemacht.
Hier auch mit den Löcher in der Trasse
Hier noch was die Brücke mit einem stabilen Unterbau
Ist auch nicht zu nahe an der Strasse, das war eine grosse Herausforderung in der nachträglichen Planung, da die Geis über die Brücke nicht wirklich bis zu Ende durchdacht war
Macht schon jetzt eine Falle! Die Stahlträgerbrücke muss abnehmbar sein, da es von diesem Segment zwei später in Segment drei hinüber geht
Bei den Durchgängen ist gut ersichtlich, dass die Tassen dort zu liegen

Oh nein! Die Trasse geht ja hoch und runter! Hallo zusammen, vielen Dank für eure Karte! Wir erwiesen das gerne hiermit elektronisch, was natürlich ein bisschen schade ist, wäre es aber momentan schlichtweg nicht anderst hinkriegen. Hoffe das wir nächstes Jahr ein bisschen mehr miteinander machen können. Euch auch schöne und hoffentlich erholsame Festtage!Somit musste ich bei seitig eines entspannten Überganges eine Leiste von 5 mm Höhe zurück bauen. Der Träger für die Trasse runter ist noch o. k. Zwei Schritte vorwärts, ein Schritt zurück!

Im Vordergrund habe ich die Leiste zu hoch gemacht, die konnte ich um die aufgesetzte Leiste hingegen. Hoenen, dann haben wir das Gefälle, deshalb muss ich dort auch die Leiste , die da auf geklebt war, reduzieren.
Zwei Schritte vorwärts, ein Schritt rückwärts…
Man versucht alles auf die selbe Ebene zu bringen
Ja, sieht man, dass die hintere Tasse zu hoch ist. Im Vordergrund sieht man auch die aufgeklebte und weiss über Pinselleiste, welche entfernt werden musste.

Bauen im September – wenn Waldingen wieder zum Ingenieurbüro wird

Autoren: Homo Modellis und ChatGPT 🙂

Der September in Waldingen steht unter einem bekannten Motto:
„Wir wollten ja nur ein bisschen bauen… und plötzlich stehen wir kurz vor einer Vollausstattung!“

Denn auf den ersten Segmenten ist richtig was passiert: Straßenmarkierungen, Tunnelportale und erste Brückenarbeiten dominieren die Szene

„Tunnelportal im Probeeinbau: Hier entscheidet sich, ob die Lok später majestätisch hineinfährt oder majestätisch hängenbleibt.“

„Segment 1 und 2 im Fokus — Straßenmarkierungen frisch aufgetragen, der Verkehr kann theoretisch rollen.“

Alles natürlich im Geiste einer Vor­alpenlandschaft im Maßstab 1:87, wo selbst Millimeter gefühlt zu Bauvorschriften werden.

Tunnelportale, Brücken & Trassenvorbereitung – kurz: oberirdische Ingenieurskunst

Während die unteren Ebenen brav in Betonruhe verharren, darf die oberste Etage glänzen:

  • Brücken werden gesetzt

  • Tunnelportale eingepasst

  • und die Trasse vorbereitet – denn irgendjemand muss ja die Züge sicher durchs Gebirge führen

Es wirkt ein wenig wie bei Großprojekten im echten Leben – nur ohne Volksabstimmung, Budgetdebatten und Verzögerungsskandal (naja, meistens).

„Brückenbaustelle – Hartschaum, Kleber, Mut. Alles, was auch die großen Bauingenieure verwenden… zumindest zwei davon.“

„Die verborgene Ausfahrt: Autos verschwinden unter der Bahn und tauchen, unauffällig wie Spione, auf der Straße wieder auf.“

Straßenführung mit Tarnfunktion: Autos? Welche Ausfahrt?

Ein besonderes Highlight: Die Straßenführung unter der Bahnbrücke.

Hier fahren Autos künftig unscheinbar auf die Straße hinaus, geschickt verborgen durch zwei Parkplätze – Modelllandschaft meets Tarnkappentechnik Bauen und den Segmenten im Sept….

Wer das später sieht, wird denken: „Ah, logisch, so ist es bestimmt in echt“ – und genau das ist das Ziel.

 

„Straße verlegt, Autos zufrieden. Man beachte: Auch Modellfahrzeuge schätzen klare Verkehrsführung.“

„Parkplatz als Tarnmodul: Was aussieht wie ein Parkplatz ist in Wirklichkeit ein eleganter Sichtschutz für den Straßenabgang.“

…und da ist noch die oberste Ebene…geplant mit K- Gleis, realisieren aber doch lieber mit C-Gleis?

„Oberste Ebene: Da, wo die Züge Höhenluft schnuppern und die Brückenbauer schwitzen.“

„Vorbereitung für die Trasse – die weiße Fläche ist kein Gletscher, sondern zukünftige Geometrie in Arbeit.“

„Segmentkante? Welche Segmentkante? – Ziel erreicht: Übergänge verschmelzen mit der Landschaft.“

Mal schauen ob es mit den günstig erworbenen SecondHand-Brücken passt?

Da darüber noch das Skigebiet draufkommt, müssen noch passende „Landschaftsabschlüsse“ hin….

…und jetzt erste Stellproben mit C-Gleis. Mehr dazu im nächsten Blog-Artikel

„Ausschnitt aus der Voralpenwelt im Maßstab 1:87 – mit mehr Präzision als manche Originalbaustelle.“

 

 

Die Spantenlöcher passen auch nicht mehr mit C….

Waldingen Online – kleine Welt, große Ingenieure

Wie immer gilt das Grundprinzip des Projekts:

„Eine kleine Landschaft im Charakter der schweizerischen Voralpen im Maßstab 1:87.“
— oder anders gesagt: wenig Platz, viel Anspruch, maximale Detailverliebtheit Bauen und den Segmenten im Sept…

Brücken, Straßenmarkierungen, Portalbau… all das sind sichtbare Meilensteine.
Unsichtbar, aber mindestens so technisch, ist die Planung dahinter:

  • Segmentübergänge
  • verdeckte Zufahrten
  • Einbettung in das Gesamtlayout

Man könnte sagen: Ein Diorama wird zur Mini-Infrastrukturbehörde.

 

Fazit: September – Fortschritt in Spanten und Zentimetern

Zwar sind die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen, aber:

✔ erste visuelle Ergebnisse sind sichtbar
✔ das Konzept funktioniert
✔ die Autos wissen, wohin sie fahren sollen (und die Zuschauer müssen es nicht merken)

Kurz: Waldingen wächst – und zwar mit Stil.

 

Verständlich: Xrot will im Spätsommer nicht Schneeschleudern

Per Zufall konnte ich online noch ein neues Exemplar dieses schon lange vergriffenen Modells ergattern. Es ist ein sehr schönes Modell! Hat alles gut funktioniert (Licht, Fahren, Sound, Schleudern), nur Drehen um 180° klemmt. Der Verkäufer ist sehr verständnisvoll und freundlich in der Problemlösung. Wohl eine Reparatur durch Roco nötig. Schauen wir wie wir da weiterkommen.

Vermutung: mechanisches klemmen. Wohl rutscht das Antriebszahnrad eher nicht durch und gespalten wohl eher auch nicht…

 

Habe mal die Situation der Xrot aufgenommen:
An den Geräuschen im Video hört man die „Drehversuche“:
0:04 Fräse hochfahren (NB: das hier bechriebene Verhalten ist dasselbe mit Fräse unten)
0:14 Erfolgloses Drehen Gegenuhrzeigersinn (ohne Hilfe)
0:51 Dasselbe im Uhrzeigersinn
1:18 Erfolgloser Versuch: Auch hier klemmts beim Drehen [Gegenuhrzeigersinn], abgebrochen
1:37 Neuer Versuch: Drehen Gegenuhrzeigersinn (Konnte diesmal mit den Händen die Drehung initiieren und danach abschliessen)
2:01: Zurückdrehen(Uhrzeigersinn): Ebenfalls mit Hilfe meistens möglich. [Leider alle ohne Samthandschuhe, das war mir jetzt zu mühsam….]

Endlich! Häuser im Garten!

Glücklicherweise gibt es liebe Menschen! Die Häuser standen zum Verkauf. Der Verkäufer hatte mir eine Art Vorkaufsrecht gegeben! Wunderbar, jetzt macht die Utz-Bahn im Garten auch eine viel besser Falle!

Mal alles aufgestellt…sieht schon mal gut aus aus der Vogelperspektive
Da steht die Kirche noch im Dorf….
Reger Betrieb am Bahnhof
Erste Stellproben
Noch sind die Häuser provisorisch hingestellt. Bahnwärterhäuschen sollten an das Gleis verschoben werden…
Alles nur ein Fake…auch die Berglermusik aus Spotify….
Wo hier wohl das Heu gemacht wird im Steingarten?!?
Der Brünig ist wohl nicht weit weg 😉
Da herrscht schon recht Betrieb am Bahnhof…..
Schwellen unter den Flexgleisen werden von den echten Vögeln geklaut…wohl zum Nestbau?

Chatgpt hat die Figuren versetzt!

Eigentlich hätte ich ein Video mit gehenden Passanten machen wollen…aber da muss ich wohlauf GPT-5 warten… Belassen wirs mal so: wer sicht die Unterschiede im Bild unten zum Bild oben? 😉

Figuren wandern: Wer sieht die Unterschiede zum Bild über dem obigen?
Sehr schöne Gebäude mit Figuren!!
Bullige Lok….

Zu guter letzt: danke Heinz! Ein guter Freund und der ehemalige Arbeitskollege von mir hat Stunden aufgewendet um mit den 3-D Drucker einen Wagen passen zu meiner 0M Anlage zu bauen! Chapeau

Retro: Legobahn aus den 80ern!

Ja  – so hatte es bei mir als Kind begonnen! Wie bei vielen mit der Lego-Eisenbahn. Der Zufall wollte es, dass mein Sohn (6) aufgrund der noch vorhandenen Anleitungen und Klemmbausteinen mit seiner Fertigkeit es geschafft hat, bei mir Retro-Gefühle auszulösen 🙂

Die Bausteine sind weiterhin ok, den Motoren fehlen aber Haftreifen. deshalb habe ich die Antriebsräder mit Flüssiggummi („Bullfrog Snot“) als Haftreifenersatz versehen – siehe Bilder unten. Funktioniert gut, aber wohl nicht allzu nachhaltig

Ferner machen die Schienen und Schwellen noch etwas Sorge: Keine Ahnung, was für eine Kunststofflegierung verwendet wurde – jedoch brechen die meisten beim auseinandernehmen 🙁 Also müssen wir die Anlage schonen – indem die Gleise fix an den Schwellen auf die Holzplatten verschraubt werden. Zwischen den Holzplatten müssen Schienen (und Stromschiene) abgebaut werden (unten links und rechts im Bild in Blau), dort sind keine Rastnasen in den Schwellen,  sondern klassische Klemmbausteine.

Andrücken durfte man nicht um ggf noch Wartungsarbeiten machen zu können 🙂
Die Übersicht
Gute Erinnerung und Tipps aus der Kindheitszeit….
Das Schlachtfeld 🙂 14 Stromkabel mussten auch noch repariert werden
Der Wiederaufbau im vollen Gange
Playing field
Liebevoll wieder und weitergebaute Bahnwagen
Bullfrog Snot (Ochsenfrosch schnotte) für einwandfreien Lauf
Bei langsamen drehen schön gleichmässig hinhalten…
Ein paar Motoren mussten gemacht werden
…und dann 24h trocknen lassen
Ein erster Zug mit Bahnhof und -Signal
…fährt…..
Weggeärumt für schnellen Wiederaufbau…. und dass die Schienen und Schwellen geschont werden…
…auf 2 Grundplatten

Landschafsbau: Bau einer kurzen Landstrasse am Stadtrand

Erst mal die Mutter Vorbild beobachten! Fotos hier vom Gurten bei Bern (regnerischer Junitag)

Der Strassgengraben ist eindeutig….

Inspiriert vom bekannten YouTuber @markinofsweden habe ich mal versucht, seine Idee nachzubauen – verblüffend gut! Danke @marklinofsweden!

Ohne dass ich etwas verdiene hier der Link zum Video: Creating Asphalt Roads with Martin Tärnrot | Model Railroad Academy

Kinderhände und Kuscheltiere helfen mit….
Erster Versuch zu spachteln
X.ter Versuch zu spachteln 🙂
Die Strasse und der Strassengraben nehmen Formen an
Das Grundmaterial waren Resten vom Badumbau 🙂 Ein Berg müsse auch hin, hiesse es von den Kindern
Vielleicht mit Gipsbinden „smoother“?
…Wiese malen…

Peripherie

Da weiche ich vom Lehrvideo ab! Echte alte (ca. 40 Jahre alte) Pflasterstrassen ab Rolle machen eine Falle…

Auch beim Ankleben löste sich die Gummifolie…aber ist ok…sollt ja alt sein…
So scheint hier die Zeit stehengeblieben…
Testaufstellung von Bausätzen (noch nicht gealtert!) …schon mal was!
In der echten Natur (Garten) machts mit Licht und Hintergrund noch besser!
Wer möchte hier nicht in einer Vorstadt wohnen?
Wie geschrieben, Vorstadt….grössere Türme gleich neben Einfamilienhäusern
Der Hippie-Bus muss immer dabei sein (Instruktion von meinem Jünsten 🙂 )
Irgendwie müssen noch Strassenmarkierungen hin?
….das war ein erster Versuch mit meinem neuen Airbrush….musste es nochmals übermalen…Übung macht den Meister!

üben üben üben für Neulinge . Natürlich hatte ich auch mal die Düse erst kaputt gemacht 🙁 Lehrgeld…
Vorzeichnen hilft
Versuch 2 war schon besser….
Versuch 3 (für längere Strecken) war mit Malerkrep, einfach beim wegnehmen aufpassen, dass nichts anderes mit wegkommt…
oder so?
schön laaangsam
Puh, geschafft!
..und schon wieder bewohnt!
Leicht helle längsstreifen in Strassenmitte…. ging beim Fixieren leider aber aus der Sichtbarkeit raus… Schade

Wiedermal das Vorbild angeschaut :-)

Vielleicht ist das noch hilfreich, wenn man realisitischen Modellbau betreiben möchte 🙂

 

Bern Felsenau, 3.2.2025
Bern Felsenau, 3.2.2025
Zürich HB, 27.4.2025
Oh nein…27.04.2025
Der Nachtzug ist auch schon da, Zürich HB, 7.2.2025, 9:08
Ach wenn man doch alle Züge im Modell hätte… Zürich HB, 7.2.2025
Brunchfahrt, 27.04.2025, Zürich HB
mmmhhh….!
Da gings rum (rote Strecke)
Cockpit 🙂
Zwischnhalt der Brunchfahrt, Dottikon-Dintikon, 27.04.2024
Zuhause, 27.4.2024 🙂
Märklin 39935 🙂 Gleisstopfmaschine Unimat 09-4×4/4S E3 (?) …wohl eher DS09-4XD? Aber egal….Thalwil, 27.4.4045
War im IR gesessen…der wollte nicht halten für mein Foto 🙁
Das Ding ist schon recht lang….
Auch eine Gleisstopfmaschine, gesehen am Bahnhof Bern, 30.04.2025
Hier werden gerade die Tanks geleert
Sonntag = Feiertag Zürich Hardbrücke, 27.04.2025
…und ein ICN…Hardbrücke, 27.04.2025
Dottikon-Dintikon, 27.5.2025
Ebenfalls Dottikon-Dintikon wie oben zur selben Zeit
Walchwil, 7.5.205
Sieht aus wie echt? 😉
Nürnberg, DB-Museum, 5.5.2025
Auch Nürnberg, der Modellbahn-Laden nebenan 🙂
Sonntags ists ruhig, Zürich HB (Vorfeld), 27.04.2025
Zürich HB, 7.2.2025
Da möchte niemand wohnen (Schaufenster Eisenbahn Dörfler, Nürnberg), 11.5.2025
Bodenmarkierung am Zoll Lustenau, 11.5.2025
Bodenmarkeierung aus dem Modellbahn-Laden 🙂
Eindrücklich: Erstfeld bei Nacht, 24.08.2025
Erstfeld, 24.8.2025
Wie im Original :-.)
Käserberg oder Erstfeld? 😉

…und wiedermal am Rollmaterial geflickt….

1. Zug: SBB Giruno von Märklin

Fabrickneu…Vollausbau…Im Fahrbetrieb hustete es…

Der neue Giruno ist schön, aber an den ersten und letzten Wagenübergängen habe ich Probleme mit den elektrischen Kontakten. Die falsch zugeschnappten PIN-Buchsen wurden mir vom Herstellerservice 2x repariert. Fährt auf meiner anspruchsvollen Gleisführung noch nicht 100% wegen Stromausfällen…
Hier die oben erwähnte Buchse. Auch ist mir aufgefallen, dass die Feder (unten in der Mitte) nicht zentriert, sondern rausgefallen war nach Erhalt vom Hersteller-Service….
….und hier klemmen die Wagen auch beim Kurvenausluf (oben Bildmitte). Steht in der Anleitung, dass der Zug breiter ist, gelten die NEM-Normen für Märklin also nicht mehr? Danach hatte ich meine Anlage gebaut….
Gleise niviliert, wenn ich gaaanz langsam fahre, passiert keine Entgleisung….

Selber schuld: Meine unglückliche Gleisführung

…hier musste ich auch nachhelfen…aber selber schuld: Kurvenauslauf in S-Form mit Gleiswechsel…nicht gut!

2. Zug ETR510 von Lima in den alten SBB-Farben

Ein guter Freund hat mir den geschenkt, da dieser nicht fuhr. Hatte dann die zu vielen Gewichte rausgenommen und einen anderen als den originalen Ski-Schliefer montiert. Jetzt fährt er…schade, dass es keine Zwischenwagen dazu mehr gibt….

3. Reparatur: Postzug, so wie er aktuell fährt

Das musste sein, denn der fährt so bei uns immer durch! Manchmal mit wenigen, manchmal mit vielen Wagen! Die Lok konnte ich gebraucht erwerben, die Wagen bedingten einer Reparatur

Die Zugkombination ist wie sie im Original gerade anzutreffen ist
Unterlagsscheiben, ausgeschnitten aus Verkaufspackungen, hatten geholfen: Die Drehgestelle stossen nicht mehr am Wagenkasten an und können ungehindert drehen. Ca. 0.2mm hatten genügt um das Entgleisen in Kurven zu verhindern!
Jetzt fahren sie perfekt ohne zu entgleisen
Bis zum Erwerb der RE420 musste die erste Ae 610 von Märklin hinhalten…
So sieht der Postzug (im Hintergrund) doch auch gut aus….

4. Reparatur: RhB Gem 4/4 Nr. 802 Spurweite 0m ..aber erfolglos…

Vielleicht war ich am 19.4.2025 zu ungeduldig? Ein befreundeter begnadeter Modellbauer hat mir dann aus der Patsche geholfen…

Alter Fiddle Yard mit neuer Zufahrt (Gleisdreieck und Klappbrücke)

Fast 15 Jahre lang war mein Abstellbahnhof „Herdern“ unberührt hochkant an der Wand unter den Modulen gelagert. Nun kommen bald neue Züge (Märklin Giruno aus der Reperatur, Roco Twindexx) und bestehende in der Schachtel möchten auch mal wieder fahren (ICE1, ICE3, etc).

Vor über 20 Jahren gebaut am alten Ort (für die Modulanlage), fast 15 Jahre unter den Modulen am aktuellen Ort gelagert und ungenutzt. Sollte für neue Züge reaktiviert werden!
Das gesamte Material ist in Rolli’s (Rollschubladen oder fahrbahre Gestelle) gelatert – rausräumen ging verhänltnismässig schnell
Fiddle Yard „Herdern“: Gesamtlänger: 298 cm, 8 Gleise 🙂
Aufgestellt und mit 4 (später 8) höhenverstellbaren Beinen versehen. Schienenoberkante wie beim anderen Schattenahnhof (Bern)
Fiddleyard „Herdern“ unter den Modulen
Die Schubladenrollis brauchen am meisten Platz und passen wieder gut drunter (55 cm Höhe). Fast ein guter Zufall!

Der Platz ist eng. Dennoch passt der Fiddy unter die Module: Nur wenige Modulbeine mussten versetzt und eine stützende Kommode durch Beine ersetzt werden. Zudem gab es dadurch unten mehr Stauraum. Wegen dem Fiddy hätte ich eigentlich weniger Platz erwartet….Alles in allem also ein Gewinn!

Hier Sicht auf den Beinewald 🙂 ist aber ok so, da jedes Modul/Segment alleine auf dem Boden steht. Genug Platz für Rollwägelchen dazwischen ist ja vorhanden
Neue Ansichten auf die alte Stadt (über dem LS-Aggregat :-)), da die alte Kommode unter den Modulen für den Fiddy weggeräumt werden musste
!Meine beiden Kinder amüsieren sich auch…endlich haben sie mal die Anlage von hinten anschauen dürfen!
Von Kinderhänden gebautes Dorf aus abgebautem Material
Die provisorische Bahnhofseinfahrt wurde auch nivelliert. Dies war nur möglich mit Heben der Kehrmodule um ca. 5 cm (wurde damals nur oberflächlich gemacht und brachte ab und zu etwas Probleme im Bahnverkehr bei 7% Steigung auf einer Strecke von 40 cm in der hier gezeigten Einfahrt. Dies wurde korrigiert). Norm ist 100 cm Gleishöhe über dem Boden, hier gefordert: 110 cm.
Einfache Beinverlängerung bestehender, genormten Höhen auf die benötigte (anstelle der Schubladenkommode)
Daher mussten neue Beine gemacht werden (die alten für korrekte Gleishöhe von 100cm über dem Boden nach Swissmodul-Standard immer noch vorhanden)
HIer noch ein Blick auf die alten eigentlich (seit 14 Jahren) provisorisch erhöhten Stützen (war auf ca. 105cm statt geforderten 110cm, designed für 100 cm Gleishöhe über Boden, aber verlängert mit Schrauben aus dem Eisenwarenhandel..
An der Wand konnte ich die Beine nicht tauschen, da die Schrauben oben am Modul zur Wandseite sind. Alle Module abbauen und Beine tauschen war aufwändiger als ein rückbaubarer „Hack“ mit Beschlägen und Leistenstück für Beinverlängerung….
cDas Bein der (FCS)-Tankstelle:; neu

Zum Thema Züge: hier was im „Backlog“ so ansteht……

cDas Bein der (FCS)-Tankstelle:; alt
Somit: Neue Beine – neues Glück! (grau im Hintergrund: die letzten 4 (also insgesamt 8) Beine des Fiddle Yard „Herdern“
Warum ein Fiddle Yard zusätzlich? Enger Platz und ….neues Rollmaterial rollt bald an: Roco Twindexx- IMA Friedlichshafen, Nov 2024
Neuanschaffung Ende 2024: ICE4 (hier auf dem Rollprüfstand für Einmessen)
Kleiner Exkurs: Leider haben sich beim brandneuen ICE4 die Wellen in langsamer, gerader Talfahrt verklemmt 🙁

Jedoch musste im Schatten Bahnhof Bern auch entsprechend eine Zufahrt geschaffen werden: ein sechtes Gleis mit diversen Abstell leisten für kurzfahrzeuge und ein Gleisdreieck lösten das Problem.

Interessanter Nebeneffekt: Alles, was hier an Bau beschrieben und Illustriert ist, ist aus Restmaterial gebaut! Zum Glück habe ich altes Holz und ungebrauchte Beschläge nicht entsorgt, ebenfalls auch noch brauchbare Schrauben aufbewahrt….

Zuerst musste mal ein Stück Gleis rausgenommen werden, damit man die weiche für das sechste Gleis einbauen kann.
Vorbereitung der Weichen
Der erste Güterzug auf dem neuen Gleis 6 (links). Die anderen 5 Gleise sind die bestehenden (rechterhand)
Probefahrt. Der „Churchill“ (mit Licht) und der „Günni“ (BR 185) sind auf den neuen kurzen Abstellgleise
Wenn schon mal das Plexiglas drüber weg ist…Saugen hilft immer…
Hier die erste Weiche fürs Gleisdreieck (Probeaufstellung)
Der weisse Monitor/Tastaturständer muss auch weg 🙁
Gleis 5 muss auch etwas modifiziert werden, werden wegen Weiche zu/von Gleis 6….
Die Endabschaltung der Weichenantriebe wurden entfernt für genug Stellkraft und langfristigen Betrieb. Endabschaltung aus meiner Sicht nur bei analoger Ansteuerung nötig, da die Decoder (K83) ja nach einer (in der CS1r eingestellten) Stellzeit selber abschalten…
Anlöten der Kabel – und übrigens ist auch alles Rückmeldefähig (für PC-Steuerung)
Erstmal ein Loch in die Wand machen….:-)
Hinten, die bestehen fünf Gleise, vorne Mitte der weiche das sechste Gleis
Und hier das zweite Gleis des Dreiecks
Natürlich müssen die Züge durchkommen können…
Vorbereitungen fürs Gleisdreieck: auch die Aussenwand musste aufgegefräst werden …im Vordregrund das 6. Gleis mit der Weiche…
Erste Sicht auf Gleisdreieck und Erweiterung zum Fidel Yard
„Fleigende“ Probeaufstellung
Ultraprovisorische Halterung
Irgendwie so müsste es klappen (Keine Pläne gemacht) sondern experimentell/iterativ vorgegangen
Weiterführende Strecke zu Fiddleyard (hinten rechts, nichts sichtbar): Grosse Radien sind schön – passt hier super (eine abnehmbare/klappbare Brücke nötig wegen Kellerzugang)

Die Strecke hier in der „grossen“ Kurve ist im Schwenkbereich des Eingangs (Kellertür). Irgendwie muss man rein/rauskommen. Inspiriert haben mich folgende Youtuber, wobei mir die Herausforderung einer Brücke in der Kurve zusätzlich zum hier geschilderten gegeben ist. Anfangs dachte ich an eine Drehbrücke (wie im einen der folgenden Links), mit einem Stützrad jedoch ists dann doch eine Klappbrücke geworden (da die gedrehte Brücke immer noch im Gehbereich, also im Wege, liegt. Ausserdem müssten noch die späteren Segmente darüber gebaut werden können (Stützen) und ich wollte ausschliesslich das vorhandene Restmaterial verwenden

(Achtung, Absprünge auf extern/Youtube ausserhalb meines Kontrollbereichs 🙂 )

  • Gute Inspiration hier auf dem ersten Youtubelink.
  • Gute Idee, war mir aber zu kompliziert, herunterklappen zu können (ausserdem ist bei mir die Brücke länger als Gleisoberkante -> wäre nicht bis ganz unten gegangen. NB: Im ersten Vorschlag hier im Video (Scharniere unterhalb) hätten deie Gleise aneinander „gekrazt“ beim hochklappen: Youtube Link
  • Gibt auch noch andere 🙂
Glück gehabt -Anschluss passt ans Fiddy! Darunter die Rollwägelchen ersichtlich, die erheblichen Stauraum bieten
Mit Schablone zur passenden Trasse
Die Strecke zum Fiddle Yard „Herdern“ ist nur an den Schattenbahnhof „Bern“ „angehängt“
Hier der Träger „aufgesteckt“ auf Briden (=Halterungen von Stroenmotoren)
Ein Rahmen ist nötig (weisser Winkel: Als Gewichtsableitung für die geplante Drehbrücke (wurde aber eine Klappbrücke) vor der Kellertür (rechts im Bildrand)
Das vorgefertigte Trasse passt super
Stellprobe mit Gleisen
Der Übergang passt…
Da muss eine Brücke hin…
Erste Probefahrt durch meinen jungen Testfahrer
Irgendwie so könnte die Trasse gebaut werden (Testaufbau)
Scheint machbar zu sein…die Radien stimmen, die Trasse muss noch gekürzt werden…und ist erst unterlegt….
Regelmässig Stellproben nötig! Hatte mal Ausgleichsstücke/Radien der Gleise geändert, aber am Schluss war dieselbe Geometrie wie anfangs geplant…somit alles wie gedacht
So sollte es dann mal sein….
Mal ein erster Wurf Beine/Brückenkopf (Brücke links, Fiddy hinten rechts)
Ob das alle funktionieren wird?
Leim für Korken auf dem Gleisdreieck vor der (unten sichtbaren) Brücke
Brücke mit inzwischen unter der Trasse verbautem Rahmen. Der Anfang ist verstärkt.
Endlich! Sieht nach Saupuff aus, aber irgendwie muss der Weissleim ja trocknen
Der Kork ist gelegt und geleimt (und beschwert)
Über Nacht trocknet der Laim (Kortrasse)
Sieht schon schöner mit dem Kork aus…im Vordergrund die Scharniere der Klappbrücke (zurückgesetzt und erhöht, damit die Gleise beim Öffnen nicht streifen und die Brücke genügend weit hinten ist (damit die Tür sich öffnen/schliessen lässt)
2/3 des Gleisdreiecks sind hier sichtbar
Das Ende des Gleisdreiecks Richtung Klappbrücke
Hier über die Klappbrücke
Folgen wir den Gleisen, hier das Ende der Klappbrücke (die Beine werden noch gekärutzt)
Sicht Einfahrt in den Fiddleyard rein
Sicht aus dem Fiddleyard raus (korrekt, die Gleise sind noch nicht vollständig verbunden, die sichtbare Trasse hier muss noch verstärkt und angeschraubt werden
Sicht vom Kellerzimmeringang her

.

Die Klappbrücke ist in der Kurve. Entsprechend speziell sind die Täger unter der Trasse, welche gut ersichtlich sind
Die Beine mit kleiner Platform drauf ist gleichzeitig der Brückenkopf für die Klappbrücke. Idealerweise ist diese dann motorisiert und hält sich mit Magneten fest wenn sie aufgeklappt ist
Letztes Trasssestück zum Fiddy wird geleimt (später noch geschraubt)
Bei geschlossener Kellertür ist die Durchfahrt möglich
Die Elemente müssen noch justiert werden
Mal schauen, ob die Einfahrt zur ersten Weiche passt…
Versuch einer Übersicht
Erster Versuch mit einem Gleisanschluss
Die Platte ist an den Fiddle geschraubt- und das erste Zufahrtstück ist abnehmbar mit Gewindeschrauben montiert
5 Schraublöcher möglich, nur 2 lange Schrauben vorhanden- halt aber
Die Glelse müssen noch angeschraubt werden
Wieder eine Probeaufstellung
Schnittig in der Kurve
So sieht dann die Elnfahrt in den Fiddleyard aus – die Gleise sind zum ersten Mal zusammengesteckt
Schönes Bild mit Hintergrund auf der Klapp-Brücke
Grösster Radius aus dem K-Gleisprogramm (2274) – lange Wagen hängen dennoch übers Gleis raus
Geht mit dem Lichtraumprofil im Gleisdreieck zum Schattenbahnhof
Der Türschalter unterbricht den Strom vor und auf der Klappbrücke beim öffnen
Strom muss sein…
Unter dem Schattenbahnhof ist der decoder, der de Weichen steuert
…sieht schon komisch aus ohne Gleisdreieck?
Die Zufahrt zur Klappbrücke, also ein Teil des Gleisdreiecks, kann einfach am Beschlag abgehängt werden.
Das Gleis muss zentriert werden – durch die Trasse
Blick von Brücke in den Fiddleyard
Der alte „Fiddie“ neu in Betrieb
Von der Brücke zum Gleisdreieck
Ein Absturzschutz beruhigt…zum Glück nie nötig gewesen bis jetzt
Einfahrt über die Klappbrücke in den Fiddleyard
Darüber ist alles beim Alten….die Kiddies wollten mit ihren Zügen gleich losfahren….
Die geöffnete Klappbrücke ermöglicht den Durchgang in den Hobbyraum
….und für künftige Bauphasen einige Weichendecoder zusammengelöstet….

Faller Car System

Die ersten Fahrzeuge fahren auf den Segmenten 1+2, gesteuert mit Märklin und Viessmann K84-Decoder an der CS1r und EcosController auf dem Tablet

Vogelflug Sicht. Die Fahrzeuge fahren im Gegenuhrzeigersinn herum. Hinten und links können 19 Fahrzeuge abgestellt werden
Oben 4 Fz längs mit Überholspur, links die grosse Parkharve über beide Segmente hinweg
Gesteuert mit Tablet über die Digitalzentrale
4 Parkplätze und der Wand entlang der Fahrstreifen
Hier wenige abgestellte Fahrzeuge verschiedener Hersteller/Eigenbauten
Von oben ist die Parkharve gut ersichtlich
Die Harve füllt sich…

Alle wollen hin:)

Besser Berg als Sturzschutz
Blick in die Segmentmitte – Plexiglas- schützt vor Abstürzen
Ausfahrt aus der Parkharve
Erster Test aber mit vielen Unfällen uuuiiii!!

Fahrzeugmodifikation – auch das muss sein!

Der ganz ursprnglich MB o302 von Faller hatte noch keinen Reedkontakt. In Folge möchte ein solcher natürlich eingebaut werden
Draussen flickt es sich besser 🙂
Hier den Reedkontakt durch gebohrte Löcher reingesteckt…der Umbau hatte übrigens am Schluss super funktioniert!

Schaltverstärker für Weichenschalter

Ein alter Weichenschalter hatte nicht zuverlässig geschaltet. Mit einem selbst entwickelten Schaltverstärker am Decoder K83-Ausgang scheint er wieder gut zu laufen!

Justierungs- und Nacharbeiten an den Segmenten

Hatte die Weichenantriebe modifiziert. Die Stellkraft wird langfristig zu schwach sein, die (rechts in weiss) Mikroschalter hatte ich entfernt, die sind bei Digitalschaltungen nicht nötg.
….Sieht doch schon besser aus….Aber an einer Stoppstelle hielt gar nichts mehr! Der Grund auf den folgenden Bildern:
UPs? was liegt denn da für ein Metall auf den Gleisen?
In der Stoppstelle drin fehlt er! Wie kann der nur rausgefallen sein?

Warum die Stoppstelle nicht mehr ging: Hatte ein Wartungslock gesägt…..

Natürlich! Ich erinnere mich, dass ich zwischen Segement 1 und 2 etwas mehr Platz brauchte, wenn ich „innen“ was machen muss…da hatte ich ein Loch gesägt, natürlich gab es da Schwingungen! Deshalb war wohl dieses Gewinde rausgefallen!

Mehr Freiheitsgrade von Fahrzeugen

RC-Steuerung auf der Modellbahn! Leider weichen die Carsystem-Fahrzeuge nicht aus 🙂 Sonst super und sehr Robust!

Und, natürlich, fuhr nicht mehr (Mai 2025, wenige Woche nach Erhalt): Musste ein paar Grasfasern entfernen, dann war das Problem zum Glück schon behoben. Das Teil ist robust! Echt super!